2. September 2007

Im Linearschnitt von Radio Bremen

geschrieben von Dirk in Allgemein, Television

WK-FotoLukas und mir (seinerzeit ebenfalls b4u-Praktikant) wurde vor einigen Wochen die Ehre zu Teil, vorm Abriss des alten Funkhauses noch einmal im Linearschnitt von Radio Bremen dabei zu sein. Geschnitten wurde der Tierladen (das Vieh auf den Monitoren ist das Wasserschwein Sweety). Der Besuch war höchstinteressant, und hat mir verdeutlicht, warum Radio Bremen dringend neue Technik braucht – ich wusste nämlich gar nicht, dass es so eine Schnitttechnik überhaupt noch gibt.

WK-FotoBeim Linearschnitt liegen die Bänder mit dem Rohmaterial (in diesem Fall drei Kassetten weil 3 Kameras) in den MAZen und werden durch den Cutter hintereinander (-> linear) auf das Aufzeichnungsband kopiert, was spätere Änderungen wesentlich komplizierter macht, als beim nonlinearen Schnitt (STRG+Z). Immerhin hat die Methode den Vorteil dass das Endprodukt sofort vorliegt und nicht noch gerendert werden muss.
Die Inserts (Einblendungen) werden mit einem eigenen Gerät (Schriftgenerator, rechts auf dem Pult) erzeugt und noch live per Hebel eingeblendet und aufgezeichnet!

Aber das ist bald alles Geschichte: Im neuen, modernsten Funkhaus Europas läuft ab Dienstag (hoffentlich) alles volldigital.

Danke an den Cutter Werner für die Erklärungen und die Fotos!

  1. Johannes
    am 4. September 2007 um 16:16

    Sensationell! Aber mal ehrlich: So ein bisschen Maschinenschnitt (3-Point-Editing) mit ‘ner BetaSP ist doch auch mal lustig. Es geht doch nix über die alte Schule …

Senf dazugeben...

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